KAFVKA

KAFVKA stellen auf ihrer düsteren dritten Single "Alles was wir tun" unbequeme Fragen zu NSU-Morden, Syrienkrieg und dem Tod im Mittelmeer! "Alles was wir tun" ist der letzte Vorbote des am 11. Juni erscheinenden neuen KAFVKA Albums "Paroli", das die Grenzen zwischen Rap und Rock auslotet und zu den politischsten Alben des Jahres gehört! KAFVKAs neue Single spricht in gewohnt bissiger und pointierter Art die Selbstverantwortung jedes Einzelnen an. Sind wir Opfer oder Täter weil Mitwissende? Die wohl bislang düsterste Single des neuen Albums „Paroli“ stellt sich diesen schwierigen Fragen und spart nicht mit Selbstkritik. Was sagt es über uns aus, wenn wir die unzähligen technologischen Möglichkeiten nur für die eigene Unterhaltung und Selbstdarstellung nutzen? Wie rechtfertigen wir das, wenn wir uns nicht aktiv darum kümmern, dass unsere Kinder in einer besseren Welt leben können? Als trauriges aktuelles Beispiel sei nur erwähnt, dass weiterhin täglich Nachrichten unsere Endgeräte erreichen, dass Menschen im Mittelmeer sterben bzw. wir sie sterben lassen. Stellt „Alles was wir tun“ somit eine Art Gegenspieler zur vorherigen Veröffentlichung „Tanz deinen Schmerz weg“ dar … oder doch nicht? KAFVKA sagen mit „Alles was wir tun“ nicht aus, dass einfache Unterhaltung, Spaß, Tanz, sprich Hedonismus, keine Daseinsberechtigung haben. Problematisch wird es jedoch, ´wenn wir als Individuen nicht weitergehen und zudem heuchlerisch uns von jeder Eigenverantwortung freisprechen. Hatte es schon viel zu oft nach dem Ende des 2. Weltkrieges geheißen, dass das niemand hatte kommen sehen, so stehen wir jetzt wieder bereits mittendrinnen in einer neuen Welle, in der sich diskriminierendes Gedankengut erneut stark positioniert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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