Julian Philipp David

Dieses Schwanken zwischen alles haben wollen und gerade einfach keine Hand mehr frei. Dieser Drang, mehr zu wollen, zu können, zu machen, der sich so gar nicht mehr mit dem eigenen Alltag verträgt und häufig nur in Rausch und kleinen Dummheiten mündet. Dieses Tagträumen, sich in Visionen verlieben, mit der Phantasie durchbrennen, bis die nächste Eilmeldung aufflackert und dich unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückbeamt. Fliegen verboten. „Traurige Kids“, Julian Philipp Davids erste Single aus seinem kommenden Debüt-Album, spricht das aus, was viele spüren, aber nicht so recht in Worte fassen können. Sie handelt vom Suchen, vom Schwelgen und der Hoffnung, dass jetzt vielleicht alles anders wird. Positive Melancholie in komischen Zeiten. Mit seiner einzigartigen Liaison aus Rap und Songwriter-Musik vereinigt der 25-jährige Mannheimer den Wunsch all jener, die sich mehr Authentizität, mehr textliche Finesse in der deutschen Popmusik wünschen. Organisch treibende Drums, Gitarren, die mit Wehmut der Hamburger Schule nachwinken – ein Sound, der atmet und lebt. Eingängige Refrains und ausgecheckte Strophen, ernsteThemen mit spielerischer Leichtigkeit . Songwriter-Rap eben.

 

 

 

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