Jadu


„Mit Abstand die größte Band der Welt. Wenn 20.000 Außenseiter sich treffen und das gleiche fühlen. Versteht nicht jeder, muss auch nicht. Schulzeit nur überstanden dank Rammstein“, liest man aktuell auf ihrem Instagram-Account. Die Rede ist von Jadu Laciny, geboren als Jadula Freydank in der Nähe von Osnabrück als Tochter einer Deutschen und eines afroamerikanischen Musikers. Der Vater verlässt die Familie früh und Jadu lernt zusammen mit ihrer älteren Schwester Jari von ihrer Mutter, was es heißt, eine starke Frau zu sein. Im Alter von 15 Jahren gründet sie zusammen mit ihrer Schwester ihre erste Band. Tatsächlich fühlt sich Jadu in Teenager-Jahren vor allem von Rockbands wie Marylin Manson, Slipknot und Rammstein angezogen. „Ich mag einfach dieses martialische im Rock! Diese krassen Bilder, die sofort etwas in Dir auslösen...“ Überhaupt denkt Jadu ihre Musik immer in Bildern, die zu Songideen führen und am Ende wieder in selbstkonzipierten wie aufwändigen Video-Drehbüchener landen, die Jadu als Co-Regisseurin realisiert. "Tatsächlich entstehen nur auf diesem Wege Songs, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie aus mir heraus sprechen“, verrät Jadu über ihre visuelle Arbeitsweise. Nach der Schule zieht es sie nach Berlin. Sie jobbt als Immobilienmaklerin, bewegt sich aber mehr und mehr in die Kunst hinein. Jadu schauspielert, spielt weiter Schlagzeug und Gitarre, produziert ihre eigenen Beats und lernt Marten „Marteria" Laciny kennen, den sie 2015 heiratet. Nun kommt, nach über drei Jahren Arbeit an ihrem Debüt-Album und dem zugehörigen visuellen Konzept, endlich ihre erste Single „Treibjagd“ heraus. In dem Song zieht die Protagonistin nachts auf Männerjagd: „Mit den Waffen einer Frau“. Jadu selbst bezeichnet das Stück als Traprock: „Es gibt zwar diese treibende Trapbeats, aufpoliert von Ben-DMA, Nobody’s Face & Dead Rabbit, aber im Finale kommen Rockgitarren hinzu!“ Im Hinblick auf das für Frühjahr 2018 geplante Debüt-Album darf man aber schon jetzt verraten, dass Jadu neben Rock vor allem die epischen Weiten der Klassikwelt und Film-Scores zwischen Richard Wagner und Hans Zimmer liebt. Urbane Clubmusik kommt darüber dennoch nicht zu kurz.

 

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