Immi

Tanz im Regen? Wer sich die Themen und Stimmungen von IMMIs bisherigen Singles „serseri“, „batz“, „gin“ und zuletzt „lockdown“ noch einmal vor Augen führt, kann sich selbst denken: dies hier wird kein fröhlicher Tanz. Sondern eine existenzielle Angelegenheit. Und genau so kommt es. „Vielleicht leb’ ich heut mein’ allerletzten Tag“, stellt IMMI fest. Bei dem Berliner Rapper und Sänger geht es immer um alles, was die Dramatik in seiner Stimme unterstreicht, die sich beim Singen vor lauter Emotionen wiederholt überschlägt. Doch kein Wunder: sein Herz ist schwer gebrochen. „Denk über jeden deiner Sätze nochmal nach / Ich flieh’, aber der Schmerz er lässt nicht nach“, klagt er, getragen vom opulent-düsteren Soundbild seiner Stammproduzenten Babyblue und Blurry. IMMI ist mit sich selbst im Reinen, doch der „Garten Eden... er ist voller Schlangen“. Und so steht er allein im Regen, „meine Tränen voller Schlamm“. Gegen Ende geht die Produktion in einen frenetischen Rocktrack über. IMMIs einst gutes Herz, es wurde in den Weltmeeren ertränkt. Er nimmt noch „6,6 Shots“ und tanzt mit Dadschal, dem Propheten des Weltuntergangs. Das Musikvideo zu „tanz im regen“ stammt erstmals von den Superstars der Deutschrap-Videos: 100BLACKDOLPHINS. Das Ganze wurde als One-Take gedreht, mit Bildern, die es so noch nicht gegeben hat. Ein Ferrari bleibt am Ende nicht das einzige, was in Flammen aufgeht.

 

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