Go Go Gazelle

“Symmetrie ist die Ästhetik der Dummen”. Einigermaßen frei nach Heinz Strunk, brechen Go Go Gazelle mit ihrer neuen Single eine Lanze für all die vermeintlich Unperfekten. Wer bitte bestimmt denn, was schön ist und was nicht? Das Augsburger Trio hat zur Veranschaulichung allerlei Referenzen im Gepäck: vom Aquädukt von Rom, über Mike Krüger’s Nase, Quasimodo, bis hin zum – natürlich – Turm von Pisa. „Makellosigkeit ist Utopie“, heißt es im Text, sonst könnten Bildbearbeitungssoftwareunternehmen ja allesamt dichtmachen. Und so setzen Sebastian, Andi und Hutti ein zwar unterhaltsames, aber deshalb nicht weniger ernstgemeintes Zeichen in Sachen Body Positivity. Musikalisch geht es nach vorne, das können Go Go Gazelle am Besten. Gitarre, Bass, Schlagzeug, mehrstimmige Gesänge. Ein Festmahl für alle, die auf eingängigen Indie-Punk-Rock stehen. „Schief“ produzierte die Band erneut mit Dennis Kern und Tom Körbler, die beide auch den Livesound der Beatsteaks prägen und auch bei Go Go Gazelle die Bühnenenergie im Berliner Studio Wong festhielten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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