Freude

Eine Weile war es ja mal schick, diese blauen Kapuzenpullis mit den Europasternen zu tragen. Hat sich bei vielen inzwischen erledigt, vor allem, wenn man Artikel über Frontex liest, oder die feinen Menschen von Sea-Watch virtuell im Blick hat, die wie viele andere gegen große Widerstände das machen, was eigentlich dieser ach-so-schöne Staatenverbund machen sollte. Und trotzdem ist es ja auch ein geiles Gebilde, dieses Europa, und eine verdammt schöne Sache, dass sich ausgerechnet jener Kontinent, der sich in den letzten hundert Jahren mehr zerlegt hat als alle anderen, jetzt gemeinsam klarkommt. Sorry für den Exkurs, aber: der sehr spannende Liedermacher (nennen wir ihn ruhig so) Freude fühlt sich da ähnlich zerrissen und hat diese Empfindungen in den wunderschönen, helldunklen Song „Europa“ gegossen – übrigens das Titelstück seiner für September geplanten EP. Er selbst sagt: „Ich liebe dich Europa, du bist der Ort des Friedens. Ich hasse dich Europa, du bist der Grund für Leid.“ Beides findet sich in seiner Musik.

 

 

 

 

 

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