Florian Franke

 

 

MOND heißt das neue Album von Florian Franke, dem Jazzer unter den Deutschpoeten. Mit orchestraler Besetzung, Rhythmenwechseln und sanften jazzigen Perkussionen erzählt er in elf Songs Geschichten von Liebe, vom nicht Fortkommen und der Zeit, die an einem vorbei zu rauschen scheint. Neben den raffiniert geschriebenen Texten bricht Franke mit ausschweifenden Arrangements und reduzierten Klängen immer wieder das Popgenre und zeigt wie vielseitig Deutsche Musik gegenwärtig doch sein kann. Das eindrucksvollste aller Instrumente ist Frankes Stimme, die sich eindringlich über die Melodien legt und sich so elegisch in die Ohren gießt, dass sie sich eben nicht festsetzt, sondern einen mitnimmt. In die Ferne, die nicht selten der Ort ist, an dem man bei sich selbst ankommt. Es ist Florian Frankes unverstellte Art und Weise, sowie seine berührende Stimme, die einen von MOND nicht fortkommen lassen. So wunderbar kann die Gegenwart also klingen, wenn man sie nur lässt.

 

 

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