Esther Graf

„Ich will dich nicht zurück, krass wie ich noch dran glaub. Dass da noch etwas ist, was du noch nicht versaut hast“, steigt Esther Graf in ihre aktuelle Single „Letzte Mail“ ein. Esther Graf, das ist für uns eine der spannendsten Newcomerinnen für's nahende Jahr 2022. Denn sie findet: Deutsche Popmusik traut sich zu wenig – und wir stimmen ihr zu. Die 23-jährige Songwriterin aus Österreich bewegt sich persönlich und musikalisch irgendwo zwischen Kärnten und Kreuzberg, Großfamilie und Großstadt, Dopaminkick und Reflektion, Selbstbewusstsein und Verletzlichkeit, R&B und Pop, Vintage und Zukunft. Auf ihrer ersten EP „Red Flags“, die im Frühjahr 2022 erscheint, dreht sich alles um die emotionalen Phasen von Esthers letzter Trennung; vom ersten Moment des „Schlussmachens“ bis zum „darüber hinweg Kommen“ und neu Verlieben. Als Kind faszinierten sie die Großen der Soul-Geschichte wie Aretha Franklin, Lauryn Hill und Frank Ocean; gleich zum Start ihrer musikalischen Karriere empfing sie die Rap-Welt mit offenen Armen und als Feature-Künstlerin (u.a. bei Olexesh, Finch oder Alligatoah, den sie nicht nur auf Tour, sondern auch beim gemeinsamen Auftritt in „Inas Nacht“ supportete), sie selbst fühlt sich zusätzlich im organischen musikalischen Kosmos von Taylor Swift bis Holly Humberstone wohl. All das führt dazu, dass Esther Grafs Musik – mit Verlaub – mit dem Grundkurs-Poesie-Tonfall der im Deutschpop zur unangenehmen Gewohnheit geworden ist, nichts am Hut hat.

 

 

 

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