Erik Cohen

Nach “Nostalgie Für Die Zukunft” (2014) und “Weisses Rauschen” (2016) erscheint mit “III” vier Jahre nach Veröffentlichung des Debütalbums bereits der dritte ERIK COHEN-Langspieler. Auch die neue Platte wurde vollständig im DIY-Verfahren produziert und kommt wie gehabt über sein eigenes Label. Wer die Vita des sympathischen Kielers kennt, weiß, dass er sich künstlerisch äußerst ungern wiederholt und seit jeher dazu neigt, sein Publikum mit neuen Ansätzen zu überraschen. Die ureigenen klanglichen Trademarks behält er dabei allerdings konsequent im Auge. Spielte sein letztes Album noch weitläufiger mit Wave, klassischen Popanleihen und den unterschiedlichen Spielarten des Rock, stehen jetzt die geradlinigsten, treibendsten Songs des norddeutschen Originals ins Haus. Erwartungsgemäß wird die alte Tante Rockmusik auch dieses Mal in unterschiedlichen Facetten gefeiert. Allerdings passiert dies nun in reduzierterer Form als auf den beiden Vorgänger-Alben, auf den Einsatz von Tasteninstrumenten wurde gänzlich verzichtet. Die neuen Lieder präsentieren sich in einem etwas staubigeren Soundmantel als es noch auf der eher auf klangliche Eleganz ausgelegten LP "Weisses Rauschen" der Fall war. Meint: Basslastige Wave-Anstriche stehen deutlich weniger im Fokus als zuletzt, auf "III" dominiert die Gitarre. Das wird bereits mit dem Opener "Mexikanische Lieder" deutlich und zieht sich einmal quer durch die Platte.

 

 

 

 

 

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