ELAV

ELAV kann mit Sicherheit als eine der auffälligsten Neuheiten auf dem deutschsprachigen Musikmarkt betrachtet und auf keinen Fall übersehen werden: Giftgrüne Locken, crazy Outfits und garantiert kein Blatt vor dem Mund - und das sind nur einige Facetten dieser schillernden Persönlichkeit. “toxisch” fängt dabei vieles der verrückten Energie ein, die in ELAVs Innerem rumort. Der Struggle mit sich selbst, den man bereits vom Debüt “diva” kennt, war beim zweiten Track erneut die Antriebsfeder. Der drückende Beat und die toughe Attitude der Strophen richtet sich als Abrechnung nur vermeintlich gegen eine andere Person - allerspätestens im letzten Refrain wird klar: ELAV ist in einer toxischen Beziehung mit sich selbst. “Ich kann das nicht mehr lang, wenn das mit dir so weiter geht” Von der eigenen Psyche im Stich gelassen zu werden ist für viele Menschen ein vertrautes Gefühl, dennoch wird darüber viel zu wenig gesprochen, sei es im eigenen Bekanntenkreis, in der Familie oder noch weniger in der Öffentlichkeit. ELAV beschreibt die eigenen Emotionen und Gedankengänge in einem Inneren Monolog und gibt somit der eigenen Vulnerabilität Raum. “toxisch” eröffnet nach “diva” damit einen weiteren Zugang der offensiven und öffentlichen Selbstreflexion. In den Strophen geht ELAV im Sprechgesang auf Konfrontationskurs und benennt verschiedene Gründe für das Scheitern dieser giftigen Verbindung und in harschem Tonfall peitscht die Künstler:in in den Refrains die Zunge zur Höchstform, spittet dabei das titelgebende Wort anstelle von einem gleich mit 13 T’s ins Mic. Der C-Part gleicht einem mentalen Break-Down, der in einem von Reprisen gespicktem Grand Finale mündet. Der Entstehungsprozess von “toxisch” war ein langer Weg und mit vielen Ups and Downs verbunden, die ironischerweise analog zur im Song thematisierten, psychischen Hürden verliefen. Die musikalische Petrischale für dieses Experiment legte ELAV zusammen mit ihrem Producer Daniel Weisz, und einem kleinen Writing Team.Den bissigen, aber durchaus bekömmlichen Gesamtsound des Songs braute abermals Nikodem Milewski im Mix und Master zusammen. ELAV ist das neue Musikprojekt der Content Creator:in Valentina Vale. Schon in früher Kindheit verfolgte der in Wien lebende Artist erste musikalische Gehversuche mit Instrumental- und Gesangsunterricht. Lange Zeit hielt ELAV mit dem Wunsch hintan, auf die Bühne zu gehen. Mit “diva” gelang schließlich der heiß ersehnte Einstieg und legte gleich beachtlich vor: Mit plattformübergreifend etwa 100k Streams nach zwei Monaten, Rotation auf FM4 und einigen Vorstellungen im Deutschen Radio (MDR Sputnik, BigFM, Radio VHR, RTL Sachsen und in einigen College Radios) kann ELAV auf einen gelungenen Start zurückblicken. Die verrückte Energie von ELAV spiegelt sich nicht nur in ihrem Songwriting, sondern auch in der Entwicklung und Umsetzung der optischen Vision des Projektes wider. Kein Wunder, gestaltet die Künstler:in doch Musikvideos, Covers und Presseshootings maßgeblich in Eigenregie. Das medienaffine Talent, das durch die Beschäftigung mit Social Media gefördert und ausgefeilt wurde, stellt ELAV dabei auch be den eigenen Visuals unter Beweis und kreiert die gewünschte Optik in DIY-Manier. ELAV nutzt die Songs als musikalisches Megafon für gesellschaftlich unterrepräsentierte Themen: Von Neurosen und psychischen Schwächen angefangen über Enttabuisierung von Sexualitäten und gesellschaftskritischen Pointierungen, bis hin zu einfachen Zwischenmenschlichkeit reicht ELAVs Spektrum.

 

 

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