Duerer

Dürer war kein Maler, Dürer war ein Sehender. In den Strudeln einer durch Fron und Gottunterwürfigkeit weitgehend erblindeten Gesellschaft fand er Maß und Proportion, schuf wahrheitsgetreue Abbilder vom Alltäglichen, erhob es zum Besonderen. Der klare und wertfreie Blick auf das Leben fasziniert uns heute mehr, als seine eigentliche künstlerische Fertigkeit. Gegenwart. Fron sei Franchise, Gott sei Technokrat. Wir sind informiert über äußere und innere Welten, sind aufgeklärt. Jeder Wunsch ist erfüllt. Blind sind wir geblieben. Maßlos. Doch etwas davon, vom Blick auf das Bereichernde und wirklich Wichtige, ist noch da. Der Blick auf das Leben und das Sein. Als Erbe. Als Idee. Das Schaffen der Band DUERER begann bereits im Sommer 2012 als reines Studioprojekt des Songwriters Daniel Matz und Texters Danny Müller-Sixer. Den ersten selbst produzierten Songs folgte bereits im Oktober 2014 als Vertreter Thüringens die Teilnahme am Bundesvision Songcontest. Über die Jahre etablierten sich die fünf Jungs in der deutschen Indieszene und überzeugen durch ihre eingängigen Indie-Hymnen, die immer weitere Kreise ziehen und mit straighten Gitarrenriffs zeitlos in die Ohren der Hörer wandern. In „Blinder Passagier“ wird zeitgleich das Leben gefeiert und betrauert. Die Veränderung als Anklage gegen alle, die sich weiterentwickeln, wenn man selbst am liebsten stehen bleiben will. Ein Gefühl, dass man fehl am Platz ist. Überflüssig. Alleine gelassen wird. Denn wenn sich die Welt um dich weiter dreht und du selbst einfach stehen bleibst, fühlt sich alles unfair und fremd an. Wenn Freunde gehen und die Zeiten sich ändern, ist das nicht das Ende von allem - sondern das Leben. In „Blinder Passagier“ wird zeitgleich das Leben gefeiert und betrauert. Die Veränderung als Anklage gegen alle, die sich weiterentwickeln, wenn man selbst am liebsten stehen bleiben will. Ein Gefühl, dass man fehl am Platz ist. Überflüssig. Alleine gelassen wird. Denn wenn sich die Welt um dich weiter dreht und du selbst einfach stehen bleibst, fühlt sich alles unfair und fremd an. Wenn Freunde gehen und die Zeiten sich ändern, ist das nicht das Ende von allem - sondern das Leben.

 

 

 

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