Das Lumpenpack

Das Lumpenpack - Mit „emotions (Teil 1 von 3)“ erscheint am 19.02. das erste Drittel des neuen Das Lumpenpack Albums. Ihr inzwischen fünftes Studioalbum hält einige Neuerungen bereit und trotzdem an Bewährtem fest. Es bleibt der Fun, es kommt die Power. Das Lumpenpack, Jonas Frömming und Max Kennel, hat sich vermehrt. Gemeinsam mit „dem neuen Rest der Band“ (Bass: Lola Schrode, Drums: Alex Eckert, Git. & Synth: Jason Bartsch) wird ein neues Kapitel in der inzwischen knapp 10-jährigen Bandhistorie aufgeschlagen. Das bisher Beste. Die Erweiterung um „den neuen Rest der Band“ schlägt sich spürbar in der musikalischen Ausrichtung nieder. Ihr Sound ist jetzt härter, kompromissloser, ohne sich limitierend auf das Songwriting auszuwirken. Neben der Rockhymne „WZF?!“ steht mit „Ein Schlaflied für Aufgewachte“ ein klassisches Klavierarrangement, als hätte es nie etwas Selbstverständlicheres gegeben. Es sind diese Selbstverständlichkeiten, die den Schritt hin zum Full-Band-Setup wie eine logische Konsequenz wirken lassen. Die finale Entwicklung, abgeschlossene Metamorphose. Hier steht es nun also: Das Lumpenpack, wie es in Köpfen & Herzen schon immer stattgefunden hat, konzentriert auf einen ersten Auszug aus dem kommenden Album. Eine Selbstverständlichkeit auch der Albumtitel, wenn man die Koexistenz der Genres, sowie das Wechselspiel aus Spaß und Introspektion auf sich wirken lässt. Bewährtes Konzept im Oeuvre der Band, wenngleich in seiner bisher extremsten Form. Denn eines lässt dieses Album mehr als jedes bisherige zu: emotions. Mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit serviert Das Lumpenpack astreinen Gitarrenrock, den es um Einflüsse aus Folk & Pop ergänzt. Die Lautstärke, der Druck, die Kompromisslosigkeit - all das steht ihnen gut und verbindet sich mit ihren Texten zu einer unglaublich spaßigen, konsequenten Einheit. Inhaltlich bleiben sie zynische Beobachter einer immer wahnsinniger werdenden Welt, als die man sie bereits auf ihren bisherigen Alben kennengelernt hat. Sprachspielereien verschleiern dabei manchmal die Ernsthaftigkeit und den Nachdruck ihrer Aussagen, so dass sich diese erst beim zweiten oder dritten Mal Hören voll erschließen. Aber das wollen sie. Das Lumpenpack will, dass man genau hinhört. Sie sind sich mit jedem weiteren neuen Song ihrer Sperrigkeit bewusster und bewahren sich diese als starkes Alleinstellungsmerkmal. Schon die ersten Veröffentlichungen des neuen Albums „emotions" zeigen, dass sich da etwas gefunden hat, das ineinandergreift. Selbstbewusste Arrangements, geschliffenere Texte.  Single „Magst oder Stirbst“
„Das darf man nicht an sich ranlassen.“,
„Da muss man drüber stehen.“,
„Einfach keine Kommentare lesen!“.
Leute, die solche Sätze sagen, haben mit Sicherheit noch nie ein YouTube-Video hochgeladen. Nicht so das Lumpenpack, die haben schon Videos veröffentlicht und wissen daher, dass sie weder lustig noch einfallsreich sind, dass ihre Songs der größte Müll und ihre Fressen hässlich sind, und dass man das irgendwann auch immer an sich ranlässt. Das Lumpenpack hat sich immer für zu unbedeutend für Internethass gehalten, aber entweder sie sind berühmter geworden oder der Hass größer. Vermutlich beides. In „Magst oder Stirbst“ wird jetzt der Umgang damit aufgearbeitet. Drückende Gitarren und ein unbarmherziges Schlagzeug verbreiten einen ungewohnt düsteren Vibe, in welchem auf radikalisierte Kommentare radikalisiert geantwortet wird. Denn natürlich wünscht man sich die Coolness all das abprallen zu lassen, aber die gibt es manchmal nicht. Für uns. Hass tut weh und wird mit Hass beantwortet. Auf dieser überraschend ernsten Note komplettiert das Lumpenpack den ersten Teil des digitalen Dreiteilers „emotions“. Ein Album, das Ende 2021 - als gesammeltes Werk - analog erscheint.
emotions (Teil1 von 3):
1. WZF?!
2. Magst oder stirbst
3. HausKindBaum
4. Ein Schlaflied für Aufgewachte
Wo bislang eine Gitarre allein Energie & Stimmung transportierte, steht ihnen jetzt eine volle Band zur Seite und gibt ihnen mehr Möglichkeiten denn je. So treten sie musikalisch endgültig aus der Linie der LiedermacherInnen und KleinkünstlerInnen heraus und unterstreichen den ernsthaften Anspruch ihres Musikerdaseins, ohne dabei zu verlieren, was sie auszeichnet: Die Liebe zu unterhaltenden (immer), gleichzeitig anspruchsvollen (manchmal) Texten. Das Album digital in drei Teilen zu veröffentlichen war der Band ein Anliegen, um ihren Songs die Energie und Liebe des Neuen mit auf den Weg zu geben. Die Texte dampfen noch, die Riffs glänzen frisch. In einer unsteten Zeit, ein steter Begleiter.
Das Lumpenpack. emotions. Das Lumpenpack verspricht Großes für 2021, aber nichts, was es nicht halten könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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