Christian Falk

Wie viel Fröhlichkeit kann ein Album überhaupt vertragen? – Diese Frage stellte sich Singer/Songwriter Christian Falk während, er an seinem Debütalbum „Farbe & Dunkel“ arbeitete. Die Antwort: Vermutlich nicht zu viel, wenn es nicht belanglos oder das nächste Album von Max Giesinger werden soll. Als begeisterter Theatergänger liebt der Wahl-Bremer den Dualismus, das Spiel zwischen Gut und Böse, Glück und Unglück, Licht und Schatten. Für „Farbe & Dunkel“ spielen genau diese Gegensätze eine tragende Rolle. „Meine Musik braucht Zeit. Sie ist nichts für das schnelle Vergnügen“, findet der 29-Jährige. Über ein Jahr lang schraubte Christian Falk an seinen Songs, an der perfekten Mischung aus Kontrasten. Auf „Farbe & Dunkel“ trifft zwischen zehn Stücken bunter, lebensbejahender Poprock kompromisslos auf tiefe, schmerzerfüllte Melancholie und politischen Kommentar. Mal verpackt in konkreten, mal in abstrakten Liedermacherstücken, die auf musikalischer Ebene Falks Cellisten Friedemann Eich und dem Produzenten Tobi Schneider ihren perfekten Feinschliff verdanken. Als wahres Arbeitstier spielt Christian Falk im Jahr schon mal bis zu 100 Konzerte jeder Größenordnung. Sein heimlicher Favorit sind aber Auftritte in privaten Wohnzimmern. Mittlerweile sind diese fester Bestandteil seines Tourlebens und können auf seiner Homepage direkt gebucht werden. Wie auf „Farbe & Dunkel“ ist auch das Leben von Christian Falk gezeichnet von Dualismen. Als studierter Wirtschaftsingenieur hätte er das von außen betrachtet sonnig sichere, bürgerlich spießige Leben mit Karriere im Großkonzern leben können. Doch um nicht in ein Hamsterrad zu rutschen, entschied sich Christian Falk nach einem kurzen Ausflug in Automobilbranche bewusst gegen die Corporate-Welt und folgte seinem Herzen: „Musik ist das, was mich glücklich macht. Ich möchte nichts anderes in meinem Leben tun.“

 

 

 

 

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