Bosse

Bosse - Wir können nur verändern, was wir uns auch erträumen können. ‚Das Paradies‘ ist eine gesungene Utopie. Aki Bosse tanzt mit uns in seinen Traum und liefert seine persönliche, sehr präzise und bestimmt auch angreifbare Vision, die wirklich kompliziert gewordene, knietief in der Krise steckende Welt, wieder lebenswerter zu machen. ‚Am Eingangstor stand Peace, komm rein und genieß‘ singt er und man fragt sich, ja warum machen wir es nicht so, wie er das da vorschlägt. Gesellschaftliche Themen wie Gleichberechtigung, Gleichstellung und Glaubensfreiheit stehen ganz selbstverständlich neben den persönlichen wie Selbstliebe, Selbstbetrug und Depression. Bosse weiß, es gibt keinen äußeren Frieden, wenn es im Inneren Krieg gibt und so ist es nur folgerichtig, dass es in diesem Song dann auch um die Liebe gehen muss - um dich und mich. Natürlich, denn das gehört ja dazu. Und wie klingt das? Nicht so, wie man denkt. Denn oft klingen solche Lieder nach Lichterkette oder wie ein gesungenes Flugblatt - also entweder zu leise oder eben zu laut und das passt nicht immer. Doch es muss ja immer passen und das tut es. ‚Das Paradies‘ ist ein Popsong, der rauf und runter laufen und damit die Kunst zur Realität werden lassen kann, denn das muss sie in diesem Fall ganz dringend. Und da sind wir uns doch hoffentlich alle einig?!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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