Berlin Boom Orchestra

„Alles was ich brauch“ von BERLIN BOOM ORCHESTRA entstand aus der Sehnsucht nach Livegigs und ist eine Hommage ans Mitgröhlen – aus vollem Hals im Club oder ungeniert unter der Dusche. Der Song spielt mit der Reibung zwischen entspannten Reggae-Grooves und Direkt-in-die-Fresse-Refrains und ist ein kleines Ohrwürmchen. Er dient als Appetithappen für „Im Sitzen gehts“ - das im September 2021 bei SPRINGSTOFF erscheinende, fünfte Album der Band. Berlin Boom Orchestra sind neun Leute und machen Reggae mit fettem Gebläse, rotzigem Charme und Lyrics auf Deutsch - eine Mischung aus Kreuzberg und Kingston, karibische Vibes garniert mit Döner-Sauce. Entspannte Grooves treffen auf Berliner Schnauze, Pro-Homo auf knallharten Dancehall und beißende Kritik auf verkifften Dub. „Wer haut dem Volk aufs Maul?“ fragt die Band und bläst zum anti-völkischen Volksfest: Eine zauberhafte Kombination aus musikalischen Seelen-Streicheleien und lyrischen Backpfeifen. In diesem Sinne sind Berlin Boom Orchestra Reggae Punks. Wer fühlen will, soll hören. Ihr mittlerweile fünftes Album (VÖ 2021) heißt „Im Sitzen Geht’s“. Oder geht's nicht? Wie immer ist das eine Frage der Sichtweise. Man muss schon ordentlich auf dem Beat sitzen, wenn es richtig nach vorne gehen soll. Wenn gar nix geht, sitzt man also so richtig falsch. Sitzt alles, geht was. Aber was geht, wenn alles sitzt? Und was muss sitzen, damit alles für alle geht? Diese und eigentlich alle anderen relevanten Fragen unserer Zeit beantwortet die Band auf Platte und live auf Tour. In Zeiten der Pandemie gerne auch im Sitzen. Wenn’s denn geht.

 

 

 

 

 

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