Andreas Albrecht

Andreas Albrecht ist gebürtiger Berliner und kommt von seiner Stadt genauso wenig los wie von der Musik. In den Neunzigern trommelte er für die fast weltweit nahen Tanzenden Herzen und die Russenfolk-Kapelle Apparatschik, bevor er mit der Band Puls auch als Songwriter und Sänger auf die Bühnen trat. Bekannt ist er auch als Produzent, der mit Größen wie Manfred Maurenbrecher, Hannes Wader und Ulla Meinecke im Studio stand.

Wie lange dauert eine Liebe?

Den kurzen Augenblick des Verliebens, ein paar Sommer und Winter, oder für immer? Im Falle von Andreas Albrecht reicht sie ein Album lang. Und was für ein Album, was für eine Liebe! Auf  “Sterne****” reißt der “Spezialist für den Zeitgeist” (melodie & rhythmus) den Hörer mit auf eine Reise vom “Unglaublich”en Anfang, den er mit einem zuckersüßen Saxophon-Solo zelebriert, über Irritationen und Zweifel in ”Felsen und Staubkorn” bis hin zu “Der schöne Schmerz” als letztes Gefühl. Eine Liebe in 14 Liedern, mit all ihren Hochs und Tiefs, emotional, verzweifelnd, jubilierend. Wurde der Vorgänger “TAGEBUCHt” im letzten Jahr mit den Krautrockern “CAN” verglichen und ihm “Die alte Kraft von Auflehnung und Aufbruch” zugeschrieben, so ist der Berliner hier ganz nah an Rio Reiser, einer der, wie Albrecht, gern am Klavier Balladen für die Ewigkeit zauberte. Wäre es eine kleine Liebe gewesen, hätte Andreas Albrecht – solo vielleicht ausgereicht. “Sterne****” musste jedoch ein Bandalbum werden. Seine langjährigen Wegbegleiter Marco Ponce Kärgel (Gitarren & Mandoline) und Tobias Fleischer (Bass) sind das Grundgerüst dieser Band, die mit Albrecht auch Manfred Maurenbrechers erfolgreiches “no go” Album eingespielt hatten. Verstärkt werden sie durch Matthias Haenisch am Saxophon, Rosto van Pozzi als Percussionist und Sofia Krastev mit ihrer Flöte.

 

 

 

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www.andreasalbrecht.com