kleinabaoho


Queere Lovesongs und ein Statement, dass gaye Liebe auch im Muttersprachenpop einen Platz braucht – das ist die Debüt-EP »bilder« von kleinabaoho (VÖ: 26.06.) Ihren Ursprung fanden die Tracks im Schlafzimmer der Sängerin, wo sie auf der Gitarre geschrieben und komponiert wurden. Der warme Klang der Instrumentals und des Gesangs sorgen dafür, dass die „bedroom Cosiness“ auch in der Aufnahme bestehen bleibt. „Einen Safespace für die Menschen zu kreieren, die sich im Alltag oft nicht sicher fühlen.", war die Intention der Künstlerin. Der Opener-Titel »sophie« ist eine Entschuldigung an die Ex-Freundin, für all die Dinge, die in der Beziehung nicht so gut gelaufen sind. In »himmelskind« wird die Geschichte von einer Person erzählt, die von ihrer Situationship plötzlich geghosted wird. Der Song »grüne augen lügen« handelt von der Ambivalenz von schönen Erinnerungen einer verwelkten Liebe. »ikea« ist ein Ausflug in die Weiten eines Möbelhauses, um dort mit schönen, wie schlechten Erinnerungen konfrontiert zu werden und in einen Wunschtraum abzutriften. Der Titeltrack »bilder« handelt schließlich davon, sich selbst einzugestehen, dass eine Person für immer ein Kapitel im Buch bleibt - auch nach Trennung. All diese Liebesgeschichten sind verpackt in eindringlicher, umarmender Pop-Musik – irgendo zwischen 2000er Deutsch-Pop und Gen-Z Gefühlen. kleinabaoho selbst fasst ihre EP so zusammen: „ein hoch auf die liebe und alles was nicht gut war (sophie), dann läuft alles schief (himmelskind), es folgt das große hin- und her der gefühle (grüne augen lügen),  dann ist es entgültig vorbei, doch ich denk noch drüber nach (ikea), am Ende blickt man zurück und versucht die Eindrücke zu verarbeiten (bilder)“

 

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