Stanovsky

Peter Stanovsky stand schon einmal am Anfang einer Karriere. Mit seinem Projekt Kaind hatte er alles, was man braucht, um ganz nach oben zu kommen: Starke Songs, einen Major Deal im Rücken, aufwendig ausproduzierte Videos und Fotos. Nachdem ihm klar wird, dass das Projekt so keine Zukunft mehr für ihn hat, taucht er ab, schreibt nur noch Songs für andere. Auf Dauer reicht das natürlich nicht: 2021 erscheint mit „Trockener Tabak“ seine Debut-EP. Er spielt als Support für Clueso, auf dem Reeperbahn Festival und der C/O Pop. STANOVSKYs Songs verbinden musikalische Fragilität und eine textliche Raffinesse, die man auf Deutsch nicht oft zu hören bekommt. Referenzen sind schwierig zu benennen, der Umgang mit Sprache eigenartig einzigartig, die Bilder in den Songs momenthaft und illustrativ. 2022 erschien STANOVSKYs Debütalbum „Tiefenrausch“. Der Begriff beschreibt den Zustand eines Tauchers, der zu schnell zu weit abgesunken ist. Ein euphorisches Gefühl soll das sein, wie nach zwei Gläsern Sekt, aber mit dem Risiko eben, dass man vergisst, wieder auftauchen zu müssen. STANOVSKY erzählt vom Rausch, sei es im Studio oder in der Stadt da draußen. Mit feiner Melancholie kombiniert er Vinyl-, elektronische Sounds und ausgecheckten Pop. Und lädt zum Abtauchen ein. Zum Kopfhörer aufsetzen. STANOVSKY ist bildhaft, erzählt in seinen Songs Geschichten. Vermischt Wirklichkeit und Phantasie. Alles ist flüchtig. Nichts richtig, nichts falsch. Alles muss schweben. Muss sich echt anfühlen. Denn es gibt sie ja: Die magischen Momente. Die Gespräche am Küchentisch im Morgengrauen, die endlosen Nächte in den Clubs, und dazwischen: Das Leben. Seine Songs sind wie ein magischer Film, flüchtig und doch in jedem Moment: Wunderbar reflektiert, voll von ausgeprägtem Stilbewusstsein und schwereloser Leichtigkeit.

 

 

 

 

 

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