Skuth

Alles fängt mit einem mp3-Player an. Den bekommt skuth von seinem Vater, als er zehn Jahre alt ist. Einzige Bedingung für das unverhoffte Geschenk: Die Hälfte der 512 MB Speicherkapazität darf er selbst mit neuen Songs bestücken, die andere Hälfte sein Vater. Und während skuth seinen Anteil mit Rap und HipHop von 50 Cent, The Game und Lupe Fiasco bespielt, lädt sein Vater ihm in regelmäßigen Abständen seine Lieblingssongs aus längst vergangenen Zeiten von Joe Jackson über The Police und Queen auf das Gerät. „In da Club“ und „Bohemian Rhapsody“ – das ist für skuth kein Widerspruch, sondern in seiner Gegensätzlichkeit ein wiederkehrendes Motiv. Geboren wird skuth 1996 als Niklas Skutta in Nordhorn, genau auf der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Sein Vater, ein in Schweden geborener Niederländer, und seine Mutter mit deutsch-polnischen Wurzeln trennen sich, als er gerade ein Jahr alt ist. Fortan wächst skuth zwischen den beiden Elternteilen aber auch den beiden Ländern auf und lebt auch sonst den Gegensatz. Zum Beispiel will skuth unbedingt Klavierspielen lernen. Am liebsten nach Noten. Aber sein Vater findet, dass er die auch einfach weglassen kann. Also setzt er sich bei ihm ohne sie sie ans Klavier und drückt die Tasten nach Gehör, ist er bei seiner Mutter spielt er nach Noten. skuth besucht eine streng katholische Schule, aber an den Wochenenden auch Festivals in den Niederlanden. Er ist gut in Mathe, aber empfindet genauso Faszination für den Musikunterricht FL Studio. Er hört jetzt nicht mehr nur Rap und Rock von seinem Vater, sondern auch Nena und Herbert Grönemeyer und elektronische Musik. Mit 12 fängt er an, selbst zu produzieren: EDM, Pop und Trap, aber auch orchestrale Filmmusik. Er studiert IBM in Groningen, danach Logistik und später Mathe in Bielefeld, aber legt am frühen Morgen auch in den Clubs auf. Skuth ist ein Freigeist. Ein bisschen wie sein Opa, ein schwedischer Kunst- und Weinhändler, der in seiner Heimat ein Kinderbuch über das Kaninchen Skutt veröffentlicht, das bis heute Kultstatus genießt. Und weil es schon in seinem Kindergarten gleich drei Jungen mit dem Vornamen Niklas gibt und er den Nachnamen Skutta trägt, eignet skuth sich den Namen gleich an. Als skuth 2019 die Möglichkeit bekommt, als erster Nicht-Niederländer an der renommierten Herman Brood Academie in Utrecht aufgenommen zu werden, schmeißt er das Studium und zieht mit Sack und Pack nach Amsterdam. Die Akademie, die unter anderem auch EDM Superstar Martin Garrix zu ihren Absolventen zählt, schließt skuth im Sommer 2022 ab - als Jahrgangsbester. Schon während des Studiums veröffentlicht er eigene Produktionen über das legendäre Trap Nation-Label in den USA, aber auch an der Schnittstelle zwischen Mode, Musik und visueller Kunst aus. Durch einen Songwriting-Kurs kommt skuth 2022 das erste Mal mit Songwriting in Berührung. Noch in Amsterdam beginnt skuth mit dem Schreiben von Songtexten und traut sich 2023 - inzwischen 27 Jahre alt und in Köln zu Hause - erstmals auch selbst als Sänger in Erscheinung zu treten. In einem TikTok-Video besingt er Paula Hartmann, sie solle ihn doch bitte zu ihrer längst ausverkauften Köln-Show einladen. Das Video geht prompt viral und Paula lädt skuth kurz darauf tatsächlich zu ihrem Konzert ein. Für skuth das endgültige Signal, sich im Studio einzuschließen und an eigenen, deutschsprachigen Songs zu arbeiten. Alles fängt mit einem mp3-Player an. Den bekommt skuth von seinem Vater, als er zehn Jahre alt ist. Einzige Bedingung für das unverhoffte Geschenk: Die Hälfte der 512 MB Speicherkapazität darf er selbst mit neuen Songs bestücken, die andere Hälfte sein Vater. Und während skuth seinen Anteil mit Rap und HipHop von 50 Cent, The Game und Lupe Fiasco bespielt, lädt sein Vater ihm in regelmäßigen Abständen seine Lieblingssongs aus längst vergangenen Zeiten von Joe Jackson über The Police und Queen auf das Gerät. „In da Club“ und „Bohemian Rhapsody“ – das ist für skuth kein Widerspruch, sondern in seiner Gegensätzlichkeit ein wiederkehrendes Motiv. Geboren wird skuth 1996 als Niklas Skutta in Nordhorn, genau auf der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Sein Vater, ein in Schweden geborener Niederländer, und seine Mutter mit deutsch-polnischen Wurzeln trennen sich, als er gerade ein Jahr alt ist. Fortan wächst skuth zwischen den beiden Elternteilen aber auch den beiden Ländern auf und lebt auch sonst den Gegensatz. Zum Beispiel will skuth unbedingt Klavierspielen lernen. Am liebsten nach Noten. Aber sein Vater findet, dass er die auch einfach weglassen kann. Also setzt er sich bei ihm ohne sie sie ans Klavier und drückt die Tasten nach Gehör, ist er bei seiner Mutter spielt er nach Noten. Und zwar mit der gleichen Hingabe und Detailverliebtheit wie seit jeher. Wer skuth von seiner musikalischen Reise erzählen hört, der spürt schnell die Begeisterung in jedem dieser Abschnitte, den Drang, alles zu durchdringen, bis ins letzte Detail zu verstehen und sich alles auf einer logischen Ebene zu erschließen. Gleichzeitig ist da aber auch eine natürliche Intuition, der skuth vor allem bei der Entstehung seiner Texte folgt. Im Zusammenspiel aus subtilem Songwriting und starken Bildern, reduzierten Produktionen und dem Mut zu experimentellen Arrangements sowie einer Stimme, die ihresgleichen sucht, erschafft Skuth im Spannungsfeld zwischen Urban Pop und Singer-Songwriter-Vibes schön-schmerzhafte Songs. Nicht immer eindeutig, entwickeln die Stücke genau dadurch einen ganz besonderen Sog. Mit „Ändert nichts“ erscheint am 15. März die erste Single von skuth. „Ich sag‘ in einer Stunde maximal ‚Adé!‘ , tut mir leid, ich tu‘ dir weh“, singt skuth zu minimalistisch-melodischer Musik aus tiefstem Herzen über den Abschied von etwas, das noch gar nicht richtig angefangen hat. Zumindest für einen von beiden. Denn während der eine bleiben will, lässt der andere schon los. Und sich gut verstehen ist eben etwas anderes als echte Gefühle füreinander zu entwickeln. „Der Song ist aus der Perspektive eines Menschen geschrieben, mit dem ich eine Weile Zeit verbracht habe und das Gefühl, was entsteht, wenn einer mehr als der andere liebt“ , erklärt skuth die Story hinter dem Song. Im Anschluss werden das gesamte Jahr über im Abstand von vier bis sechs Wochen weitere Singles von skuth erscheinen. Darunter auch „Gratis“: „Ich weiß nicht, ob du es merkst, doch, fuck, ich mag dich / schreibe dir Songs, spiel sie dir vor und fühle mich gratis“ , sehnt skuth sich zu nicht mehr als einem sehnsüchtigen Piano nach Gefühlen, die auf Gegenseitigkeit beruhen, aber doch im Nirgendwo verhallen. Außerdem begleitet skuth im kommenden März Dilla als Support bei zwei ihrer Konzerte. Und ab Mai geht skuth auf Büdchen-Tour und spielt in Kiosken im Kölner Raum kleine Showcases, bei denen er seine Live-Qualitäten unter Beweis stellen wird.

 

 

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