Rahel

Die Österreicherin Rahel habt ihr hoffentlich inzwischen schon auf dem Schirm: Falls nicht, empfehlen wir euch die Singles „Schaffner“, „Zum Tag des Barsches“ und „bitte nicht in blicken“ einmal am Stück durchzuhören. Wenn ihr dann nicht diesem tollem Gitarrensound, Rahels Stimme und ihrer hintergründigen, romantischen, witzigen, sticheligen Poesie erlegen seid, dann wissen wir es auch nicht. Heute gibt es mit „nicht mal nihilist“ einen neuen Song aus ihrem Debütalbum „miniano“, das am 8. März erscheinen wird. Die new-wavige, treibende Nummer war bei ihrem letzten Gig im FluxBau in Berlin ein klares Highlight in ihrem Set, vor allem im Chorus, in dem Rahel singt: „Da draußen gibt es nichts / und sie geht zu Bett im Anzug / und steht mit Straßenschuhen auf / Und sie sucht nach ihrer Jugend / und die Zeit nimmt ihren Lauf.“ Was sich hinter dem Albumtitel „miniano“ verbirgt? Wer den Titeltrack hört, hat gleich einen italienischen Küstenort vor Augen, dem man unter den Blicken von Kapitänin Rahel in einem kleinen Segelboot entgegenschippert. Aber wie so oft bei Rahel (das weiß jeder, der mal gegooglet hat, ob es einen „Tag des Barsches“ gibt) findet man diesen Ort eher an jener Küste, an der die Wogen der eigenen Fantasie der sandigen Realität unablässig über die Kiesel lecken.

 

 

Links:

 

www.instagram.com/listentorahel