Paula Carolina

Mit “Otto Normal” veröffentlicht Paula Carolina ihre neueste Single. Wie kann es sein, dass Mutti-Söhnchen »Otto Normal« jegliches Leid der Welt derartig egal ist? Warum erblindet der Durchschnittsdeutsche meist ausgerechnet auf dem rechten Auge? Warum soll »das haben wir immer so gemacht« überhaupt ein Argument sein? Und warum fällt eine Sängerin, die sich die Haare färbt und gerne bei einem Bierchen über traditionelle Familienbilder diskutieren würde, direkt negativ auf, in der Dorfkneipe? »Otto Normal« sollte - und das ist typisch Paula Carolina - nicht zu ernst genommen werden ... Aber - und das ist ebenfalls typisch Paula Carolina - eben auch nicht zu unernst. Begleitet von melodischen Gitarrenriffs, kosmischen Synth-Stakkatos und anpeitschenden Claps nimmt Paula mit NDW-esker Sprachmelodie den Wahnsinn des vermeintlich Normalen auf die Schippe. Das Stück ist im Allgäu entstanden, im Auge des Spießer-Idylls. Hier ticken die Uhren anders als in Berlin - das hat Paula inspiriert, belustigt, aber durchaus auch verstört und aufgebracht. Paula-Carolina-Musik lebt von Beobachtungsgabe und Begeisterungsfähigkeit, von assoziativem Gedanken-Ping-Pong, schrillen Ohrwurm-Momenten und erfrischenden Frechheiten. Ihre Kunst ist meinungsstark, aber nie spaßbefreit; ist rotzig, aber nie dogmatisch oder gar parolenhaft; ist Mainstream, ohne je in Richtung Mainstream geschielt zu haben; ist laut, ohne zu poltern.

 

 

 

 

 

 

 

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