Mia Morgan

Mia Morgan und MOA sind in der selben Kleinstadt in der Nähe von Kassel aufgewachsen, zur selben Schule gegangen, ihre Eltern sogar Arbeitskolleg*innen gewesen - Doch wirklich kennengelernt haben sich beide erst in Berlin, auf ihrem unwegsamen Weg durch die Wirren der Musikindustrie. Am 14.06.24 veröffentlichen die beiden gemeinsam den Song "IMPOSTER/POPSTAR" - ein Song über die Tiefen des Imposter-Syndroms aus der Perspektive von Musiker*innen. Der Track schält die glänzende Fassade der Popkultur auf und offenbart die echten Zweifel und die psychische Last, die hinter dem Scheinwerferlicht brodeln. "IMPOSTER/POPSTAR“ ist eine Art musikalische Therapie, die das Luftschloss der Perfektion dekonstruiert und zeigt, wie Künstler*innen metaphorisch ihr eigenes Grab schaufeln, indem sie ihre vermeintlichen Mängel verbergen. Dieses Lied ist nicht nur ein popkultureller Beitrag, sondern auch ein starkes Plädoyer für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Herausforderungen. MIA MORGAN über den Song: „Es fühlt sich für mich ganz oft so an, als ob alle anderen, die denselben Job machen, "echtere" Musiker*innen sind, als ich. Dass ich allein beim Anblick meines Instagrams manchmal denke, man sieht mir an, dass ich nicht richtig dazugehöre. Dass alle anderen irgendwie authentischer wirken, obwohl ich mich nie verstelle. Und dass ich schon oft Ziele erreicht habe, die ich mir über kurz oder lang gesetzt habe, diese aber nie als wirklichen Erfolg werten konnte, sondern immer nur gedacht hab, das war jetzt doch nicht gut genug und sowieso ein dummes Ziel, und dass ich direkt mehr schaffen und weiterkommen muss.“ MOA über den Song: “Ich habe in jeglichen Situationen immer wieder Angst davor, entlarvt zu werden, dass ich eigentlich gar kein Musiker bin. Dass ich spontan auf eine Bühne muss und es nicht schaffe einen eigenen Song zu performen, obwohl ich das bereits hunderte Male gemacht habe. Dass ich niemals genug mache für meine Musik und alle anderen die besseren Musiker*innen sind. Der Song ist für mich ein neuer Anker, der es schafft, mir mit einem Augenzwinkern selbst zuzugestehen, was ich kann.”

 

 

 

 

 

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