Lisa Spielmann

Man soll gehen, wenn’s am schönsten ist? „Auf keinen Fall!“ sagt Lisa Spielmann in ihrer Single „Nie wieder nach Haus“. Dort besingt der selbst ernannte Indie-Pop-Paradiesvogel aus Köln die magischen Momente im Leben - wenn es so schön ist, dass man eben nicht mehr gehen will. 2023 war unser Reise-Rekordjahr. Ob nach Mallorca oder an die Ostsee - nie war unsere Reiselust größer, was sicherlich auch mit der vergangenen Corona-Pandemie zusammenhängt, in der wir alle mehr als genug Zeit zu Hause verbracht haben. Jene Momente auf Reisen, das Eintauchen in fabelhafte, bunte Welten hat die Songschreiberin zusammen mit dem Produzenten Team LUF aus Essen (Kebekus, Böhmermann) und Regisseur Jakob Reuter in einem außergewöhnlichen Musikvideo erfrischend neu interpretiert. Das Musikvideo „Nie wieder nach Haus“ nimmt uns mit auf eine Reise durch eine fantastische Welt, dem „Spielmannsland“. Dieses wurde in aufwendiger 3D-Arbeit mit viel Liebe zum Detail konstruiert: Es ist nicht die erste Zusammenarbeit der beiden in NRW ansässigen Künstler. Schon das Musikvideo zur Vorgänger-Single “Aufm Deich" erhielt mehrere Preise, auch auf internationalen Filmfestivals. Der poetische Text zum Song wird seit 2022 vom Kultusministerium Niedersachsen als Gegenstand der Analyse moderner deutscher Lyrik als verpflichtender Bestandteil im Schulunterricht eingesetzt. Bei „Nie wieder nach Haus“ könnte der Kontrast hingegen nicht größer sein. Spielmann zeigt, dass sie neben Tiefgang eben auch Unterhaltung kann. Dafür kommen ihr die langjährigen Erfahrungen als Frontfrau im alternativen Karneval bei “Fatal Banal” in Köln zugute. Genau wie in ihren Songs entführt Spielmann dabei ihre Zuschauer*innen in verschiedensten Welten, die nicht nur aus grauem Beton, sondern auch aus rosaroten Wolken bestehen können. Am 24.11. erscheint mit “Wieder mal drauf”, die fünfte und letzte Single ihrer Debüt EP “Kamikazebaby” und dank einer erneuten Förderung der Initiative Musik folgt im nächsten Jahr das erste Album der Sängerin. Man darf gespannt sein auf guten Indie-Pop mit Tiefgang und einer gehörigen Portion “Luft, Liebe, Pommes”.

 

 

 

 

 

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