LilliPop

LilliPops zweiter Aufschlag: Nach ihrem Debut “Nachtschicht” legt sie am 22. März mit “Mamma Mia” nach. Der Track ist sowohl feministische Hymne, als auch subtile Warnung: Es geht um eine Frau, die fasziniert, manipuliert und einschüchtert - eine, die sich nimmt, was sie will, ohne zwingend Rücksicht auf andere zu nehmen. „Sie ist ein unberechenbares Monster - eine Sirene, die mit dem Spannungsfeld von Bewunderung und Gefahr spielt. “- LilliPop. Euch erwartet ein Mix aus den Ke$ha-, Timberland- 2010ern, House und Hyperpop Elementen. Wer genau hinhört, erkennt die Referenz auf den 2009 veröffentlichten Song „Monsta“ von Culcha Candela – ein Hit, der die Kindheit einer ganzen Generation geprägt hat, aber heutzutage mehr denn je polarisiert. Passend dazu LilliPops letzte Line im Chorus: „Du liebst es oder hasst es, aber keinem ist’s egal“. Auch in Pop steckt Rebellion, wie die Künstlerin LilliPop unter Beweis stellt. Rave Beats, Referenzen an zeitgenössischen Rap und jede Menge Pop vereint sie in ihren erstens Songs zu einer Melange, die sich zwischen Ke$ha und Domiziana, zwischen Hyper- und Elektro Pop mit einem Dutzend Ohrwürmer dagegen sträubt, in eine Schublade einsortiert zu werden. Die junge Künstlerin treibt es erstmals für das Gefühl von Selbstbestimmung und ein Praktikum in einer Plattenfirma nach Berlin. LilliPop wäre aber nicht LilliPop, wenn es dabei bleiben würde: Mit Freunden wie Enzo Gaier, der sonst für TYM, Makko oder Bibiza produziert, schleicht sie sich in das Studio des Labels und macht erste eigene Songs. Lillipop ist extrovertiert und laut, gleichzeitig ahnt man immerzu, dass da Verletzlichkeit ist, dass nie alles so “in your face” ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Ihre ersten Songs sind die vielversprechenden ersten Schritte einer Künstlerin, von der wir alle, – so viel ist sicher –, noch eine Menge hören werden.

 

Links:

 

www.instagram.com/lilli.poppp