Jo Halbig

In einer Zeit, in der Stars oft schneller verglühen, als sie aufsteigen, gibt es Musiker*innen, die über Jahre da sind und sich ins kollektive Gedächtnis gespielt haben. Die sich verändern und neu erfinden. Einer dieser Künstler ist JO HALBIG, Sänger & Gründer der Killerpilze, einer der prägendsten deutschsprachigen 00er-Jahre Bands, die nahezu über jeden TV-Bildschirm geflattert ist und über fast 2 Jahrzehnte den Wandel eines Teenie-Chart-Acts mit Europa-Tourneen zur filmpreisgekrönten Punkrock-Kult-Band vollzogen hat, die auch über die Pubertät ihrer Fans hinaus immer Teil der Szene war. Mit seiner Solo-Debüt-Single „Alle Waren Da“, die im Oktober erschienen ist, begeistert er nicht nur viele tausend Fans, die den Song binnen 90 Tagen über 150.000 mal auf diversen Streaming-Plattformen gestreamt haben, sondern auch Kritiker*innen, die den neuen Solo-Sound vom Killerpilze-Frontmann so nicht erwartet hätten: „Nein, er ist nicht hier, um Nostalgie zu verkaufen. Wer hätte gedacht, dass Jo Halbig derjenige sein würde, der die Pop-Klischees über den Haufen wirft und sich mit einem kühnen Sound neu erfindet, der irgendwo zwischen rebellischem Underground und Chart-Eroberer liegt?“ Schreibt ein großer Musik-Online-Blog, die renommierte Süddeutsche Zeitung in einem großen Portrait über Halbig von „authentischem, großen Indie-Rock“. Mit seiner 3. Solo-VÖ „GLÜCKLICH“ stellt JO HALBIG die Fragen, die aktuell viele Menschen im Land auf die Straßen treiben. Sie wünschen sich „Irgendwas wie Glücklich“ zu sein In Zeiten von immer schnellerem Wandel, Klimakatastrophen und Rechtsruck, gegen den sich viele Menschen mobilisieren. JO HALBIG schafft es abermals mit seinem neuen Sound die Frage für jede*n einzelnen zu stellen, wie Glück aussieht. Egal ob gesellschaftlich oder im Privaten, in der Beziehung oder Freundschaft. Das konsequenten Träume jagen, das uns seit immer eingeimpft wurde hat nicht zwangsläufig zu der besseren Welt geführt, für die wir angetreten sind. Über ein post-rockiges Indie-Instrumental, das an Caspers „xoxo“-Platte erinnert, zeigt der Münchner, wie erwachsen sein Sound heute ist.

 

 

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