Graf Fidi

Der erste Kontakt von Graf Fidi mit Rap? Das weiß der 34-jährige Berliner noch ganz genau. »Das Album ›Hell On Earth‹ von Mobb Deep«, sagt Graf Fidi, der eigentlich Hans-Friedrich Baum heißt. »Ein guter Freund hat mir die CD vorbeigebracht und ich wusste ›Das ist es!‹« Als Graf Fidi wenig später das erste Mal »Lauschgift« von Die Fantastischen Vier hört und merkt, dass man auch auf Deutsch Reime schreiben kann, ist es um den Berliner geschehen. Seitdem erzählt Graf Fidi in seiner Musik Geschichten über das Leben, verpackt mit Wortwitz und Humor, ohne dabei ernsthafte Themen zu meiden. Neben Alltäglichen behandelt er in seinen Liedern die Themen Behinderung, Barrierefreiheit und Inklusion, ohne dabei dem Zuhörer mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommen. In seiner zweiten Single „Sowas von Berlin“ nimmt uns Graf Fidi mit in das Nachtleben Berlins – mit einem Beat, der auf die Tanzfläche zieht und, wie immer, mit einem kleinen Augenzwinkern. Ein Lob auf die Hauptstadt und ihre Kreativität oder wird der Berlin-Hype auf die Schippe genommen? „Sowas von Berlin“ lässt diese Frage offen, sind die Meinungen doch so vielfältig wie Berlin selbst. Das neue Album »Ich mach das mit links« ist spannend und vielschichtig. Weil es die klassische HipHop-Herangehensweise mit neuen musikalischen Impulsen vermengt und dabei sowohl den Humor und als auch die Ernsthaftigkeit nicht aus den Augen verliert. Und während andere Rapper falschen Images hinterherrennen, bleibt Graf Fidi sich selbst treu und macht das, wie sollte es anders sein, mit links.

 

 

 

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